Nach langer Zeit der Pause ist die Uni heute wieder losgegangen. Noch weiß ich nicht wie dies meinen Blog beeinflussen wird. Ich werde auf jeden Fall weniger Zeit zum Schreiben haben. Was ich wirklich vermissen werde. Aber vielleicht ist die kurze Zeit dann so intensiv, dass ich es schaffe die Bedürfnisse meiner „Blogkatze“ zu befriedigen. Möglich ist es. Es ist jedoch eine Herausforderung. Denn bislang hat meine Katze nur in der gemeinsamen Parabiose existiert. Man könnte regelrecht sagen, dass wir zu einem „Wir“ zusammen geschmolzen sind. Schwierig zu sagen wo der eine aufhört und der andere anfängt. Ist das normal? Ist der Anfang einer innigen Bindung überhaupt anders möglich? Sind kreative Arbeiten nur in Schüben oder auch als „gleichförmiger“ Ausdruck möglich? In ein paar Wochen werde ich dies vermutlich besser beantworten können als heute. Obwohl meine bisherigen Blog-Katzen alle zu früh von uns gegangen sind, mache ich mir merkwürdigerweise bei diesem schönen Geschöpft nur wenige Sorgen. Vielleicht weil ich mit Keiner Blog-Katze zuvor so viel erlebt habe. Wir haben eine ziemlich intensive Beziehungsphase hinter uns. Nichts desto trotz werde ich alles daran setzten, dass wir uns nicht entfremden. Zum Glück hat sie ja - je nach Sprachkreis - 7 oder 9 Leben. In Deutschland scheint die Version mit 7 gängiger zu sein. Auch die müssten eigentlich ausreichen, um noch viel Zeit zusammen verbringen zu können. Ob ich nun schizophren geworden bin? Ich glaube nicht, denn dies würde eine Abspaltung meiner Persönlichkeit bedeuten. Und soweit fühlt sich alles noch sehr ganz an. Es ist sogar eher das Gegenteil. Ich habe das Gefühl einen verschollenen Teil wiedergefunden zu haben. Dieser Teil gibt mir eine innerliche Ruhe und Geborgenheit, die ich bisher vermisst hatte und nur aus anderen Bereichen kannte und auch dort nur einmal wirklich dauerhaft. Ok, es gibt da noch all meine anderen Hobbies: Lesen, Musik hören, Filme gucken, Kochen, Freunde treffen etc. pp. Doch die habe ich schon ziemlich lange und sie sind größtenteil komplett anders. Es ist eher ein abschalten/entspannen/unterhalten, als ein Output geben. Gut, Freunde treffen und Kochen kann auch eine Ausdrucksform von Innen sein. Doch kann ich a) nicht unendlich lange Kochen, e.g. aus Gewichtsgründen, und b) nicht andauernd meine Freunde mit unreflektierten Gedanken- und Gefühlshäufchen zuschütten. Die Ladung, die ich momentan verteile reicht auch aus ^^ Ich habe das Gefühl, dass mir das Gespräch mit anderen Leuten auch mehr hilft, wenn ich mich schon mal zuvor alleine damit befasst habe. Außerdem bin ich sehr an ihrem Leben interessiert. Ich will nicht 90% der Freundschaft mit meinen Problemen besetzen. Ein Ausgeglichenes Verhältnis zwischen Geben und nehmen macht es mir auch einfacher ‚Hilfe‘ anzunehmen und ‚Hilfe‘ zu geben. Wie beim Backpacken reise ich gerne leicht und sortiert, um flexibel zu bleiben. Dafür muss ich vor der Reise schonmal alleine sortieren was ich mitnehmen möchte.
Es ist jedoch nicht so, dass ich dies immer voll durchplanen kann und will. Manchmal müssen auch alle Regeln weichen und ich lasse mich von anderen auffangen. Insgesammt ist es momentan auch schön wieder mehr mit anderen Menschen zu tun zu haben. Die Zeit alleine half zwar mich zu ordnen, doch sie spaltete auch von dem Kontakt mit der Umwelt ab. Die meisten Inspirationen kamen daher durch ‚künstliche‘ Anregung. Durch Filme, Musik, Zitate, meine eigene Stimmung oder doch dem Kontakt zur Außenwelt ^^. Denn ganz ohne ihn habe ich nicht gelebt. Schlussendlich ist dieses Web-Log, um mal den ausfühlichen namen zu verwenden, doch nur eine künstlich geschaffene Welt. Nichts desto trotz hat sie viel mit meiner realen Welt zu tun. Nur wenn ich neue Erfahrungen in der ‚Realität‘ sammle, dann kann ich ein lebendiger Teil beider Welten bleiben. Ich will es schaffen diese miteinander auszubalancieren. Ansonsten hätte ich mir mit meinem Web-Log nur eine eigene Höhle gegraben. Wie bei dem bereits in einem früheren Eintrag behandelten „Höhlengleichnis“ Platons wäre dies der Entschluss, zwar aus der Gefangenschaft der Schattenspiele auszubrechen, doch alle anderen Menschen in der anderen zurück zu lassen. Das Problem ist, dass es zum einen viel mühseliger - wenn nicht sogar unmöglich – ist den Weg alleine aus dem Höhlensystem zu finden. Zum anderen würde der Ausstieg auch automatisch Isolation bedeuten. Und aus Isolation entwächst Entfremdung, Angst und Einsamkeit. Ist da das gemeinsame Leben in einer „Matrix“ nicht angenehmer? Wie auch immer, ich werde das Spiel zwischen der Suche nach Innen und der der Suche nach außen weiter fortsetzen. Denn die Erkenntnis liegt nicht nur in einem selbst, sondern auch in all den Lebewesen um einen. Ich habe nur einen kleinen Teil von all dem schönen und liebenswerten, welches überall um mich herum zu finden ist. Ich wäre schön dumm, wenn ich dies vergessen würde. Also bei aller Gesellschaftskritik und angestrebtem Minimalismus. Das Glück liegt in mir, die Erfüllung aber in meiner Umwelt.
Es ist jedoch nicht so, dass ich dies immer voll durchplanen kann und will. Manchmal müssen auch alle Regeln weichen und ich lasse mich von anderen auffangen. Insgesammt ist es momentan auch schön wieder mehr mit anderen Menschen zu tun zu haben. Die Zeit alleine half zwar mich zu ordnen, doch sie spaltete auch von dem Kontakt mit der Umwelt ab. Die meisten Inspirationen kamen daher durch ‚künstliche‘ Anregung. Durch Filme, Musik, Zitate, meine eigene Stimmung oder doch dem Kontakt zur Außenwelt ^^. Denn ganz ohne ihn habe ich nicht gelebt. Schlussendlich ist dieses Web-Log, um mal den ausfühlichen namen zu verwenden, doch nur eine künstlich geschaffene Welt. Nichts desto trotz hat sie viel mit meiner realen Welt zu tun. Nur wenn ich neue Erfahrungen in der ‚Realität‘ sammle, dann kann ich ein lebendiger Teil beider Welten bleiben. Ich will es schaffen diese miteinander auszubalancieren. Ansonsten hätte ich mir mit meinem Web-Log nur eine eigene Höhle gegraben. Wie bei dem bereits in einem früheren Eintrag behandelten „Höhlengleichnis“ Platons wäre dies der Entschluss, zwar aus der Gefangenschaft der Schattenspiele auszubrechen, doch alle anderen Menschen in der anderen zurück zu lassen. Das Problem ist, dass es zum einen viel mühseliger - wenn nicht sogar unmöglich – ist den Weg alleine aus dem Höhlensystem zu finden. Zum anderen würde der Ausstieg auch automatisch Isolation bedeuten. Und aus Isolation entwächst Entfremdung, Angst und Einsamkeit. Ist da das gemeinsame Leben in einer „Matrix“ nicht angenehmer? Wie auch immer, ich werde das Spiel zwischen der Suche nach Innen und der der Suche nach außen weiter fortsetzen. Denn die Erkenntnis liegt nicht nur in einem selbst, sondern auch in all den Lebewesen um einen. Ich habe nur einen kleinen Teil von all dem schönen und liebenswerten, welches überall um mich herum zu finden ist. Ich wäre schön dumm, wenn ich dies vergessen würde. Also bei aller Gesellschaftskritik und angestrebtem Minimalismus. Das Glück liegt in mir, die Erfüllung aber in meiner Umwelt.
PS: Nichts ist süßer als wenn meine Katze gerade frisch aus der Dusche tappst

Ich liege in meiner Wolke und kann Sie geniessen, da ich von oben mit einem Auge beochbachtet werde und dies mir einen Schutz und Sicherheit gibt. Dann steige ich aus Neugierde und mit ein bisschen Angst über eine Leiter aus meiner Wolke heraus. Auf der letzten Sprosse strecke ich die Füsschen vorsichtig in Wasser und spüre ein Kribbeln durch meinen ganzen Körper. Es verleitet mich doch ins Wasser zu gehen. Dann schwimme ich mit kräftigen Zügen und Atmen durch die Umwelt. Kann ich jemals wieder jemanden mit in meine Wolke nehmen, oder sollte man dort in seinem Schutzraum lieber alleine sein Zeit verbringen? Das Glück liegt in mir, die Erfüllung aber in meiner Umwelt! Ist das gemeinsame Leben in einer Matrix nicht angenehmer? Bedeutet es dass man sich isoliert, wenn man alleine in seiner Wolke sitzt? Kann man sie alleine verlassen oder bedeutet dies Isolation? Was bedeutet denn eigentlich Lieben, wenn man jemand in seine Wolke gelassen hat? Man hat seinen Schutz aufgegeben und hat alles auch mit einer Sichtweise des anderen betrachtet. Dann ist er nicht mehr da und hat dies doch alles ganz anders gesehen? Und nun? Ich wünsche mir den Schutz meiner Wolke....damit ich nicht mehr zweifeln muss....und wieder kräftig und voller Atem schwimmen kann..
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